Kurze Geschichte des öffentlichen Personenverkehrs in der Stadt Klausenburg
Stadt Klausenburg zur Zeit des ... Hippoverkehrs
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Anhand des in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfolgten Bevölkerungswachstums und Stadtausbaus und -erweiterung treten die ersten organisierten ÖV-Formen in Klausenburg auf;
- Die Entwicklung des öffentlichen Personenverkehrs ist durch den Anschluß des städtischen Bahnhofs 1870 zum Eisenbahnnetz angeregt und gefördert;
- Die Anfangstendenz des ÖV ist es die Wohnviertel Klausenburgs mit dem Bahnhof zu verbinden;
- Die ersten ÖV-Formen liefen auf Bahngleisen mit Hippo- bzw. Pferdeantrieb, wobei später (1898) diese Antriebsart durch die Dampflokomotive ersetzt wird;
- Obwohl der Stadtausbau weiterhin besteht werden die Einführungsprojekte der elektrisch angetriebenen Straßenbahnen wegen Mangel an Kapital und Energiequellen bis zum Anfang der Zwischenkriegszeit nicht umgesetzt;
Nach dem ersten Weltkrieg, als Klausenburg eine wirtschaftlich-soziale Blühtezeit und einen wesentlichen Bevölkerungszuwachs erlebt (1920 hat K. bereits 83.000 Einwohner) wird die Frage des ÖV zu erster Dringlichkeit.
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Klausenburg nach dem 1. Weltkrieg
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Im Jahre 1922 lösen das Problem des öffentlichen Personenverkehrs zwei als Kriegsbeute beschlagnahmte, später von der Armee angekaufte, instandgesetzte und zweckmäßig karossierte (der eine zum offenen, bei Regen mit Binsenmatte abgedecktem Doppeldecker) "Saurer" Lastkraftwagen die die städtische Personenbeförderung zwischen den Someseni Schranken (heute der "Marasti" Wohnbezirk) über die Dorbantilor Straße, Zentrum und Bahnhof leistete;
Im Jahre 1924 wurden die Gesellschaften "Blaga-Mãrgãrit" und "Rotaþia" ins Leben gerufen; die Erste wurde nach einem Jahr aufgelöst;
Die Gesellschaft "Rotatia" entwickelt sich schrittweise sodaß sie im Jahre 1926 bereits 32 Mitglieder hat und auf verschiedenen Trassen mehr als 50 Autobusse - viele von denen sich im Besitz nichtassoziierter Privatpersonen befinden - betreibt.
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- Zwischen 1929-1930 treten in Klausenburg der "Personen- und Güterautomobilbund" und, 1931, der "Verein der Berufsrollfuhrunternehmer" ins Leben;
- Die meisten Halter stellen sich in den Verein der Autobusbesitzer "Rapid" zusammen und erhalten später von der Stadtgemeinde und dem Bürgermeisteramt den ausschließlichen Recht den ÖV in Klausenburg aufzubauen und zu organisieren.
- Die Trassen verbinden von nun an den Bahnhof mit der Stadtmitte und den Vororten.
- Auf der Schwelle des zweiten Weltkrieges sind insgesamt 9 Autobuslinien - von denen 3 Saisonlinien - in Betrieb;
1959 wird der Oberleitungs- oder Trolleybus eingeführt
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- Am Anfang der Nachkriegszeit stößt der Städtische Verkehr wegen der geringen Anzahl der Verkehrsmittel und dem Kraftstoffmangelauf etliche Schwierigkeiten ;
- Unter diesen Umständen verwendet der Großteil der "Rapid" Autobusse Erdgas als Treibstoff;
- Ein bedeutender Abschnitt der öffentlichen Verkehrstätigkeit Klausenburgs ist die Ausstattung mit inländisch erzeugten Autobussen als auch die Einführung 1959 des elektrischen Städtischen Personenverkehrs mit einheimisch gebauten Obussen;
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1987 - Ein volles Jahrhundert seit der Pferdebahn ...
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- Am 1. Januar 1961 tritt das Stadttransportunternehmen Klausenburg, später zum Städtischen Transportunternehmen Klausenburg verändert ins Leben.
- Am 1. Januar 1980 wird das Landkreisliche Lokaltransportunternehmen die die gesamte öffentliche Verkehrstätigkeit in den Städten des Landeskreises organisiert, gegründet;
- Die durch den 1970 angetretenen Industrialisierungsprozeß hervorgerufene erhebliche Bevölkerungszuname führt schließlich zur Einführung 1987 des Straßenbahnverkehrs;
- Im Rahmen der nachrevolutionären Gesamtentwicklung spaltet sich das Unternehmen am 01.01.1991 in verselbsständigte (autonome) Lokaltransportunternehmen für jede Stadt des Landeskreises;
- In Klausenburg wird die Verselbstständigte Regie für den Städtischen Personenverkehr ins Leben gerufen.
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Last Updated on 10.11.2004
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